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Turnierbericht 2011

Austria Wien verteidigt beim 17. Internationalen Dr. Nimmrichter Gedenkturnier 2011 erfolgreich den Titel.



In einer Neuauflage des Vorjahresfinale zwischen FK Austria Wien und Fortuna Sittard behielten die Veilchen erneut im Elfmeterschießen die Oberhand.

Bei herrlichem Fußballwetter und perfekten Spielfeldern zeigten die Jungkicker unter der Leitung von hervorragenden Schiedsrichtern, allen voran Bundesliga-Schiedsrichter Harald Lechner, von Beginn an hochklassige Spiele.

Im Laufe der Vorrunde kristallisierte sich in Gruppe A der FC Kopenhagen mit Siegen am Fließband als stärkstes Team und Turnierfavorit heraus. Dahinter gab es einen spannenden Dreikampf um den zweiten Platz im Semifinale, den schlussendlich FK Dukla Banska Bystrica erreichte. Der SK Rapid Wien musste sich nur dank der schlechteren Tordifferenz mit Platz 3 begnügen und verwies die Sports Academy of Doha auf den vierten Rang.

In der Gruppe B bestätigte der holländische Vertreter Fortuna Sittard seine Favoritenrolle und marschierte von Beginn an vorne weg in der Tabelle. Dahinter entwickelte sich ebenfalls ein packender Dreikampf um den zweiten Platz im Halbfinale zwischen FK Austria, Admira und 1860 München. Dank eines Kantersieges im letzten Gruppenspiel erreichte Austria Wien aufgrund der besseren Tordifferenz den angestrebten Platz im Halbfinale und lies die punktegleichen Teams Admira und 1860 hinter sich.

Die regionalen Teams kämpften tapfer in den Spielen gegen die Profi-Teams und gingen sichtlich motiviert und mit Freude in die Spiele. Die größte Überraschung gelang der NSG Scheibbs, die am Samstag einen 1:0 Sieg gegen 1860 München feierte. Der Heimverein aus Leonhofen rang dem ersten außereuropäischen Vertreter der Turniergeschichte, der Sports Academy of Doha, ein 0:0 ab und belohnte sich für den Einsatz.

Am Sonntag erfolgte zu Mittag der traditionelle Einmarsch der Mannschaften sowie das Abspielen der Nationalhymnen durch die Musikkapelle.

Danach erfolgten die beiden Halbfinalspiele. Im ersten Duell trafen der FC Kopenhagen und FK Austria Wien aufeinander. In einem technisch hochwertigen Spiel konnte der dänische Meister nicht ganz an seine Leistungen anschließen und musste sich einer im Turnierverlauf immer stärker werdenen Austria Wien mit 0:1 geschlagen geben. Halbfinale numero duo brachte mit dem Duell Fortuna Sittard gegen Banska Bystrica ein internationales Duell auf Augenhöhe, in dem die Holländern nach torloser Spielzeit im Elfemterschießen die Oberhand behielten und endlich mit dem Vorurteil das Holländer nicht Elfmeterschießen können aufräumten.

Nach den Platzierungsspielen folgte das mit großer Spannung erwartete Finale. Vor einer prall gefüllten Tribüne marschierten die beiden Teams unter der Leitung von Schiedsricher Harald Lechner zu den Klängen von „Hells Bells“ auf das Spielfeld.  Die beiden Finalisten zeigten ein schnelles und ausgeglichenes Spiel, das den Zuschauern alles bot was ein Fußballspiel braucht – außer Tore. Wie im Jahr zuvor kam es somit zum Elfmeterschießen um den Turniersieg. FK Austria war ab dem ersten Durchgang voran, der letzte Schütze vergab jedoch und so hatte der fünfte Schütze von Sittard die Chance auszugleichen. Den Versuch des jungen Kapitän der Holländer parierte der Keeper der Austria jedoch. Für die Jungveilchen gab es nun kein halten mehr, und sie feierten den dritten Turniersieg von Austria Wien ausgiebig.

Im Rahmen der großen Siegererhung wurden noch die besten Einzelakteure bekannt gegeben. Torschützenkönig wurde mit 7 Treffern Manuel Rehberger von LASK Linz. Der beste Torhüter des Turniers war der Schlussmann des FC Kopenhagen, Jonas Elkjfer. Der beste Spieler des Turniers war ein Mittelfeldakteur von Fortuna Sittard, Giel Piereij, der mit seinem technischen Können und Spielverständnis für Furore sorgte.

M4TV Bericht:
Zeitungsartikel: Informationen und Bilder von fanreport.at:
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